Dies betrifft Reisende nach Deutschland

Um eine Ausbreitung von Varianten des Corona-Virus nach Kontinental-Europa zu verhindern, hat das Bundesgesundheitsministerium mit einer Rechtsverordnung ab dem 22. Dezember ein generelles Beförderungsverbot für Reisende aus Großbritannien, Nordirland und Südafrika verhängt.

Ab dem 1. Januar 2021 dürfen nach vorheriger Genehmigung durch das Bundesministerium des Inneren Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland befördert werden.
Außerdem müssen sich seit dem 22. Dezember 2020 Reisende aus diesen Staaten sowie diejenigen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise dort aufgehalten haben, auf das Corona-Virus testen lassen. Die bestehende Quarantänepflicht bei Einreisen aus den Risikogebieten gilt unbenommen.

Das Beförderungsverbot betrifft den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern. Die Verordnung gilt ab dem 22. Dezember 2020 bis zum 6. Januar 2021.

EU-Kommission gibt Empfehlung heraus.

Trotz der neuen Corona-Mutation in Großbritannien ist die EU-Kommission gegen pauschale Flugverbote in das Königreich. Es sei zwar wichtig, zügig vorläufige Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, zugleich müssten unerlässliche Reisen aus und nach Großbritannien sowie der Warenverkehr jedoch möglich sein, heißt es in einer Empfehlung an die EU-Staaten vom Dienstag.

In den Empfehlungen der EU-Kommission, die für die EU-Staaten nicht binden sind, wird zu einem koordinierten Vorgehen aufgerufen.

Lufthansa trifft Vorsichtsmaßnahmen

Nach der Einschränkung des Reiseverkehrs aus Großbritannien und Südafrika will die Lufthansa weiter nach Südafrika fliegen – aber ohne Passagiere zurückkehren. „Vorerst wird die Lufthansa ihr Flugprogramm nach Südafrika unverändert und nach Plan fortsetzen“, teilte der zuständige Lufthansa- Regionalmanager André Schulz am Dienstag mit.

Allerdings würden die Rückflüge nach Deutschland ohne Passagiere abheben. Die Fluggesellschaften Swiss und Edelweiss, die zur Lufthansa-Gruppe gehören, hätten all ihre Passagier-Verbindungen von Zürich nach Südafrika wegen der Verordnung der Schweizer Behörden ausgesetzt.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit / Merkur.de)

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